Gesundheitsversorgung ermöglichen

Gesundheitsversorgung ermöglichen

Dort wo viele Menschen auf engem Raum leben, ist nicht nur das soziale Miteinander eine Herausforderung, auch die Gefahr für das Auftreten und die Ausbreitung (wasserbürtiger) Krankheiten wächst. Um die Gesundheitsversorgung für Flüchtlingskinder und Kinder der aufnehmenden Gemeinden zu verbessern, wurden im Rahmen eines Amref Projektes, das auch AMREF Schweiz unterstützt, 290 Gemeindegesundheitshelferinnen und –helfer ausgebildet. Hierdurch konnten insgesamt 4.425 Kleinkinder medizinische behandelt und 1.737 Haushalte über ausgewogene Ernährung, Gesundheit und Hygieneverhalten aufgeklärt werden. Zudem profitieren die Familien und insbesondere die Kinder von der Verteilung von Medikamenten sowie Moskitonetzen.

Ein grosses Problem in den völlig überfüllten Schulen der Region stellt die Menstruationshygiene der Mädchen dar. Viele Mädchen bleiben während ihrer Monatsblutung dem Unterricht fern und verpassen regelmässig wichtige Lehrinhalte. Durch Trainings an 15 Schulen konnten über 100 Lehrkräfte und Schülerinnen für die Notwendigkeit von Menstruationshygiene und Sanitäreinrichtungen sensibilisiert und in der Herstellung von wiederverwendbaren Menstruation-Pads ausgebildet werden. Zudem wurden 600 Mädchen mit wiederverwendbaren Menstruation-Pads versorgt.

An den teilnehmenden Schulen werden ausserdem Hygieneartikel und Handwaschmöglichkeiten bereitgestellt und durch Gesundheitsclubs und Lehrerfortbildungen die Hygienesituation entscheidend verbessert. Die Unna-Grundschule profiert besonders: Es wurde ein neues Klassenzimmer ausgestattet und eine Regenwasserzisterne in Betrieb genommen. So können die Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler langfristig verbessert werden.
Dieses Projekt wird durch freie Spenden aus der Schweiz als Ko-Finanzierung eines durch Amref Deutschland initiierten Projektes ermöglicht.

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